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Hilfe

Dienstunfallmeldung

I. Allgemeine Erläuterungen
Wer muss die Dienstunfalldaten melden?

Die Meldung ist von der Dienststelle des Landes oder der Kommune vorzunehmen, die über die Anerkennung eines Dienstunfalles entscheidet.

Wann ist ein Dienstunfall anzuzeigen?

Nach § 3 Abs. 1 der Verwaltungsvereinbarung zur Meldung der Dienstunfälle ist die Meldung zeitnah im Anschluss an die Dienstunfallbearbeitung/-anerkennung, spätestens bis zum 31. Januar des Folgejahres zu übermitteln.

Wann ist die Meldung zu erstatten

Melderelevant sind Dienstunfälle, die mehr als drei Tage Abwesenheit vom Arbeitsplatz nach sich ziehen. Von der EUROSTAT-Meldepflicht ausgenommen sind grundsätzlich Wegeunfälle sowie bestimmte Berufe, deren Daten der Vertraulichkeit unterliegen. Hierzu zählen die Bereiche der Schutzkräfte und Sicherheitsbedienstete, der Rechtspflege und der Justiz. Näheres ist der Anlage zur Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Freistaat Sachsen und der Unfallkasse Sachsen zur Meldung der Dienstunfälle zu entnehmen.

Welche Daten umfasst die Meldung

Die online zu meldenden Daten entsprechen der Anlage zur Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Freistaat Sachsen und der Unfallkasse Sachsen zur Meldung der Dienstunfälle.

II. Erläuterungen zu den Fragen des statistischen Meldebogens
Beschäftigung (zum Unfallzeitpunkt)

Bitte geben Sie hier den Beruf zum Zeitpunkt des Unfalls an, z. B. Informatiker, Architekt, Bauingenieur, Elektroingenieur, Wirtschaftswissenschaftler, Maschinenbautechniker, Controller, Grundschullehrer, Gesamt-, Real-, Gymnasialschullehrer, Förderschullehrer, Berufsschullehrer, Förster, Referent, Sachbearbeiter, Betriebsprüfer.

Unfallhergang (Dienstunfall)

Hier soll der Unfall mit seinen näheren Umständen detailliert geschildert werden: Wo, wie, warum, unter welchen Umständen? Beteiligte Geräte, Maschinen, Fahrzeuge, oder Gefahrstoffe? Insbesondere auf die folgenden Punkte ist einzugehen:

  • Betriebsteil, in dem sich der Unfall ereignete: z. B. Büro, Baustelle, Wald, Sporthalle der Schule, Klassenzimmer
  • Tätigkeit, die die verletzte Person ausübte: z. B. trug Unterlagen in das Büro, war im Kundenkontakt
  • Umstände, die den Verlauf des Unfalls kennzeichnen (Was löste den Unfall aus, welche Arbeitsmittel wurden benutzt, an welchen Maschinen und Anlagen wurde gearbeitet?); z. B.:
    • … ... beugte sich zu weit zur Seite, dadurch rutschte die Leiter weg und die Person stürzte.,
    • … ... rutschte aus, weil auf dem Boden Abfall/Schmutz lag.,
    • … ... wurde auf der Baustelle von einem herunterfallenden Gegenstand getroffen.,

Waren Arbeitsbedingungen wie Hitze, Kälte, Lärm, Staub, Strahlung gegeben, die mit dem Unfall im Zusammenhang stehen könnten?

Verletzter Körperteil

Beispiele: rechter Unterarm, linker Zeigefinger, linker Fuß und rechte Kopfseite

Art der Verletzung

Beispiele: Prellung, Knochenbruch, Verstauchung, Verbrennung, Platzwunde, Schnittverletzung